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Praxis für Kardiologie
Dr. med. Stefan von Dryander & Partner

  • Ruhe EKG

    Über zahlreiche kleine Elektroden werden die Herzströme aufgezeichnet. So erkennen wir ihren Herzrhythmus und etwaige Herzrhythmusstörungen, auch Abweichungen der elektrische Phänomene wie sie bei bestimmten Herzerkrankungen auftreten können.

  • Belastungs EKG/Ergometrie (sitzend oder Laufband)

    Hier finden wir heraus, wie ihr Herz- Kreislaufsystem unter Belastung reagiert. Sie werden im Sitzen Fahrrad fahren über eine Zeitdauer von einigen Minuten mit steigendem Pedalwiderstand. Dabei steigt der Blutdruck und Puls an. Wichtig für uns sind das Blutdruckverhalten und der EKG Verlauf. Unter Umständen kommt es unter Belastung mit ansteigendem Puls und Blutdruck zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels; etwaige Durchblutungsstörungen können im EKG nachgewiesen werden. Eine solche Belastung kann, je nach Fitness und Eignung des zu Untersuchenden auch auf dem Laufband durchgeführt werden.

  • Spiroergometrie

    In besonderen Fällen wird diese Methode ergänzt durch direkte Messungen der Sauerstoffaufnahme und CO2 Abgabe des Untersuchten: diese Methode macht besonders in Trainingsphasen Sinn, wenn jemand durch regelmäßiges Training seine Leistung verbessern möchte: dann kann durch diese Methode die Leistungsverbesserung überprüft und objektiviert werden. Je nachdem werden Änderung des Trainings empfohlen, um die Leistungsverbesserung zu optimieren, ein Verfahren, das regelmäßig bei Leistungssportlern, auch z.B. Fussballern, angewendet wird.


    Diese Methode ist auch geeignet, den Verlauf bei Herzschwäche sehr exakt zu analysieren: die Veränderungen im Sauerstoffverbrauch sind empfindliche Parameter für die Leistung des Herzkreislaufsystems auch und besonders bei Herzkranken.

  • Langzeit EKG

    Mit dieser Methode werden Herzrhythmusstörungen gesucht, die unter Umständen für einen Teil ihrer Beschwerden verantwortlich sein können. Während 24h wird ein EKG kontinuierlich aufgezeichnet, das später in der Praxis am Computer ausgewertet werden kann. Aus dieser Untersuchung ergeben sich unter Umständen neue Konsequenzen für Ihre weitere Therapie. 


    In besonderen Fällen gibt es hier auch die Möglichkeit einer 7 Tage Aufzeichnung.

  • Schrittmacher- und Defibrillatorkontrollen

    Herzschrittmacher werden von außen per Induktion überprüft und umprogrammiert, sie können den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden, je nach aktuellen Herzrhythmusbefunden muß ein Schrittmacher im Verlauf mehrmals umprogrammiert, sozusagen adjustiert werden. Hierfür wird der Patient in regelmäßigen Zeitabständen zu Kontrollterminen einbestellt. Die Lebensdauer eines Schrittmachers, das heißt die Haltbarkeit der Batterie beträgt in der Regel zwischen 6 und 12 Jahren. 


    Das gleiche gilt für sogenannte Defibrillatoren, Systeme, die den Patienten in erster Linie vor gefährlichen, teils lebensbedrohlichen Rhythmusstörungen schützen, sie können aber auch wie ein normaler SM als Taktgeber für das Herz fungieren.


    Überprüfungen der Systeme erfolgen in regelmäßigen Intervallen oder je nach Ereignissen, wenn der Patient meint, Rhythmusstörungen erlebt zu haben. Durch Feinjustierung werden die Systeme von außen auf die jeweils neuen Bedingungen eingestellt. Haltbarkeit  der komplizierteren Defibrillatorsysteme im Durchschnitt 4 – 8 Jahre.

  • 24h Blutdruckmessung

    Zur Überprüfung ihres Blutdrucks im Tagesverlauf, während Anstrengungen, aber auch in Ruhe, wie auch nachts wird ihnen für 24h ein Blutdruckmessgerät angelegt. Das Ergebnis steht relativ umgehend nach Abnahme des Gerätes fest und gibt uns zum Beispiel Aufschluss über die Effektivität der medikamentösen Blutdruckbehandlung, die bei ihnen durchgeführt wird. Oder in einem anderen Fall wird erst hierdurch erkennbar, daß überhaupt ein Bluthochdruck vorliegt.

  • 24h Blutdruckmessung

    Zur Überprüfung ihres Blutdrucks im Tagesverlauf, während Anstrengungen, aber auch in Ruhe, wie auch nachts wird ihnen für 24h ein Blutdruckmessgerät angelegt. Das Ergebnis steht relativ umgehend nach Abnahme des Gerätes fest und gibt uns zum Beispiel Aufschluss über die Effektivität der medikamentösen Blutdruckbehandlung, die bei ihnen durchgeführt wird. Oder in einem anderen Fall wird erst hierdurch erkennbar, daß überhaupt ein Bluthochdruck vorliegt.

  • Herzultraschalluntersuchung (Echokardiographie)

    Genauso wie andere Organe kann auch das Herz mit Ultraschall untersucht werden, dabei können der Herzmuskel, die Herzklappen und andere Herzstrukturen auf ihren Zustand und ihre Funktion hin untersucht werden. Man erhält so Aufschluss über etwaige Störungen der Muskel- oder Klappentätigkeit.


    Ein sehr empfindliches Verfahren, das oft eine unmittelbare Diagnosesicherung ermöglich. Insbesondere die Verlaufskontrolle bei Herzerkrankungen ist hierdurch sehr verbessert worden. 


    Bei akuten geschehen, Entzündungen etc., müssen kurzfristigere Kontrollen, bei chronischen Erkrankungen, Z.n. Herzinfarkt oder Z.n. Herzoperationen für Bypasses oder Klappen, sind nur sporadische Untersuchungen in etwa jährlichen Intervallen notwendig.

  • Stressechokardiographie (Herzultraschall zur Erkennung von Durchblutungsstörungen)

    Genauso wie unter Ruhebedingungen kann der Herzmuskel auch bei Pulsbeschleunigung untersucht werden. Damit wird eine Belastungssituation simuliert. Wir erreichen die Pulsbeschleunigung durch Gabe eines Medikamentes, das auch normalerweise im Körper vorkommt, Dobutamin.


    Damit wird eine ähnliche Belastungssituation, wie beim Ergometertest, erreicht: Auf verschiedenen Stufen wird die Herzfunktion per Ultraschall untersucht und die Wandbewegung in den verschiedenen Abschnitten, Vorder-, Hinter- und Seitenwand, beurteilt. Durch Veränderungen der Hermuskelleistung bei diesem Test werden Durchblutungsstörungen am Herzen demaskiert.


    So können Engstellen an den Kranzgefäßen indirekt nachgewiesen werden.

  • Linksherzkatheter

    Dieses ist die letzte und wichtigste Untersuchung zur Abklärung bei Verdacht auf Herzkranzgefäßverengungen. Durch direkte Darstellung der Kranzgefäße mit Kontrastmittel über einen Katheter, der vom Arm oder von der Leiste eingeführt wird, erhält man letzte Gewissheit, ob eine Kranzgefäßerkrankung vorliegt. Der Eingriff erfolgt mit örtlicher Betäubung und dauert heute nur noch 15 – 20 Minuten. Anschließend muß der Patient allerdings noch eine gewisse Zeit überwacht werden zur Beobachtung der Punktionsstelle in der Leiste oder am Arm.

  • Ballonaufdehnung von Herzkranzgefäßen mit Stentimplantation

    Sollte im Zuge der diagnostischen Katheteruntersuchung eine Engstelle festgestellt werden, die für Ihre Beschwerden verantwortlich sein muss, wird heutzutage in der gleichen Sitzung eine Ballonaufdehnung des Kranzgefäßes vorgenommen, in der Regel mit gleichzeitigem Einsatz einer Gefäßstütze (Stentimplantation).


    Verfahren:
    Die Verengung wird zunächst mit einem Draht passiert, über diesen Draht wird ein Ballon in die Verengung vorgebracht, hiermit wird die Verengung anbehandelt, danach wird entsprechend der Länge der Läsion ein Stent, auf einem Ballon vormontiert, eingebracht und entfaltet, mit hohen Drücken, ggfs wird nochmal nachgedehnt, wiederum mit hohem Druck, um die Stentmaschen gut an die Gefäßwand anzulegen. Danach wird der Ballon und der Draht aus dem Gefäß entfernt, der Stent verbleibt im Gefäß, die Engstelle ist beseitigt.


    Nach dem Eingriff erfolgt eine mindestens zwölfstündige Nachbeobachtung, bevor wir Sie nach Hause entlassen.

  • Vorsorgeleistungen

    Vorsorge macht Sinn, hat sich in vielen Bereichen bereits als sehr wertvoll erwiesen: damit kann man zukünftige Erkrankungen verhindern  oder hinauszögern. Vorsorge kostet aber auch Geld, deshalb ist der Gesetzgeber noch zurückhaltend.

    Der Gesetzgeber sieht im Sozialgesetzbuch für gesetzliche Vorsorgeleistungen vor: "Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Sie dürfen das Mass des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen." SGB V §12 (1).


    In der Kardiologie gehören zu diesen Leistungen zum Beispiel Gefäßuntersuchungen, die das Mass der Arteriosklerose aufzeigen und damit das Risiko für den Patienten sehr gut vorhersagen lassen.


    Kleiner kardiologischer Check:

    • körperliche Untersuchung, Ruhe EKG, Ergometrie, Laboruntersuchungen (Blutfette, Zuckerstoffwechsel, familiäre Risiken)


    Umfangreicher Check (Vorsorge Herzinfarkt und Schlaganfall):

    • Ultraschall Herz, Halsschlagadern, Brustaorta, Bauchaorta
    • ABI Messung (Knöchel-Arm Index), periphere Durchblutungsstörungen ?
    • zentraler Blutdruck
    • Lungenfunktion
    • optional Spiroergometrie
    • ausführliche Erläuterung der Ergebnisse, Ermittlung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos
    • schriftliche Beurteilung und Bericht

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Kontakt

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Hattinger Straße 332
44795 Bochum


Tel.: 0234 432960
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E-Mail: praxis_at_kardiozentrum-bochum.de

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